Ein Wochenende voller neuer Erfahrungen, liegt hinter den 24 Kindern und Jugendlichen die an der Hacker School Freiburg teilgenommen haben. Hinter dem Konzept steht ein gemeinnütziger Verein aus Hamburg, in Freiburg sind die beiden E-Commerce Unternehmen LeadAgentur und maexware solutions die Organisatoren und Hauptsponsoren.
Die Kinder hatten dabei je nach Interesse und Kenntnisstand die Möglichkeit, sich unter der Anleitung von drei Programmierern in verschiedene Projekte hineinzuschnuppern. Ob sich die Kids lieber mit dem Aufbau einer Website, der Steuerung von Hardware oder der Programmierung eines virtuellen Roboters beschäftigten: in allen drei Fällen haben alle an dem Wochenende neues gelernt. Was dabei herauskam, darüber könnten manche Erwachsene nur staunen. 12-Jährige, die davor noch keine Erfahrung mit dem Programmieren gemacht haben, konnten am Ende ein fertiges, selbstgeschriebenes Spiel präsentieren.
Die fünf Programmierer, die das Projekt ehrenamtlich begleiteten, sind begeistert. „Wir haben es geschafft, die Kids davon zu überzeugen, dass IT cool ist, ich bin gespannt, wen von denen ich in ein paar Jahre als Kollege wiedertreffe“ meinte zum Beispiel Andreas Barberowski von maexware solutions.
Die Lokhalle bot dabei ein tolles Ambiente: Das Gründerzentrum stellte die Räume zur Verfügung. Zwischen den Containern von Start-ups hatten die Kinder hier die Möglichkeit bereits zu sehen, wo sie sich eventuell selbst in ein paar Jahren hinentwickeln könnten. Das stellte auch Bernd Mutter, der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Freiburg, bei der Begrüßung positiv heraus. Er war als Vertreter von Martin Horn dabei, der die Schirmherrschaft über das Projekt hatte. Es ist ein besonderes Anliegen in der Digitalisierungsstrategie der Stadt, alle Altersklassen zu erreichen. Gerade das Alter der 10-18-Jährigen bildete da bisher noch eine Lücke, die durch die Veranstaltung erfolgreich geschlossen werden konnte.
Alle Teilnehmer waren sich deshalb einig: Das Projekt muss auf jeden Fall wiederholt werden. Und beim nächsten Mal am besten etwas größer, damit auch alle die Interesse haben, einen Platz bekommen. Daniel Günter (LeadAgentur) schmiedet schon Pläne für die nächste Veranstaltung, die wahrscheinlich im Frühjahr stattfindet: „Wir haben jetzt einiges gelernt und wissen was den Kindern Spaß macht und wo sie am meisten mitnehmen. Für das nächste Mal haben wir einiges neues in petto.“
Unternehmen die Lust haben das Projekt zu unterstützen oder Eltern die Ihre Kinder im Frühjahr gerne anmelden wollen, können sich gerne direkt beim Hauptsponsor der Freiburger Hacker School melden. Die Geschäftsführer Sandra Grimmer und Mark Binder sind hoch motiviert das Projekt mehr Kindern zugängig zu machen. Dafür müssen sich noch ein paar Sponsoren finden, die bereit sind ein Wochenende mitzuhelfen.